Nachdem gestern tagsüber die Bedingungen leider keine großen Erfolgserlebnisse zuließen, war Schnei heiß auf ein Sunset Surf, zu dem er auch Raimund, überreden konnte. Ich war nicht mit am Strand, habe mir aber sagen lassen, dass die Wellen durchaus größer geworden waren. So ging es auch heute Morgen weiter. Leider lag unsere erste Surfstunde kurz vor dem niedrigsten Wasserstand. Dann brechen die Wellen meist direkt auf den Strand, was bedeutet, dass auch der Surfer selbst sehr unsanft aus 2 Meter Höhe auf den nassen Sand fällt. Was von hinten sehr lustig aussieht, ist leider auch ordentlich gefährlich, was bei dem einen oder anderen Hemmungen im Anpaddeln erzeugte. Verletzungen gab es keine, nur ein Brett hat jetzt eine Sollbruchstelle quer über die gesamte Breite. Anschließend waren unsere Rookies an der Reihe. Frank und ich machten uns deshalb erstmal zurück auf den Weg ins Camp, um uns noch einmal an dem Chili con carne vom Vortag zu laben. An dieser Stelle wieder ein riesen Lob an unseren Koch Sory, der stets ein vorzügliches Essen zusammenzaubert. Passend zum Namen des Ortes gibt es auch immer Knoblauch.
Leider bin ich im Moment nicht zu 100% fit und musste die zweite Surfeinheit ausfallen lassen. Die Meinungen im Anschluss waren sehr gemischt – es ist halt doch nicht so einfach wie in den Filmen, wo die Surfer von Jetskis angezogen werden. Aber insgesamt sind die Wellen besser als im letzten Jahr in Moliets. Bei uns Intermediates sind auch auf jeden Fall Fortschritte zu erkennen. Morgen Vormittag fahren wir mit unserem Surflehrer, der von der Gesamtleistung der Gruppe sehr angetan scheint, an einen anderen Strand. Gegen Abend sollen die Wellen eine Höhe von 2 Meter (also 4 im Wellental…) erreichen. Mal sehen. Ich träume auf jeden Fall heute Nacht von meiner ersten Tube.
Wettertechnisch wechseln sich sehr heiße mit bewölkten, windigen Tagen ab. Abends ist es manchmal etwas frisch, sodass wir den Pessimismuspullover auch schon aus der Tasche zaubern mussten. Braun werden wir alle, was sich immer besonders gut an den diversen Absätzen - Fuß-Neo, Rücken-Boardshort, Hals-Lycra – erkennen lässt. Der erste Sonnenbrand ist auch überstanden, jetzt kanns so richtig losgehen.
Die Stimmung im Camp ist meist richtig gut, was zu einem nicht unwesentlichen Teil vor allem an Frank liegt. Hat er erstmal seine Morgenmüdigkeit überwunden, läuft er verbal zur Höchstform auf und gibt im Line-up bekannt, dass er heute seinem zweiten Surflehrer mit den Finnen übers Gesicht surfen wird. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das Camp eher klein, und wir haben leider auch ein paar Langweiler dabei. Vor allem die Damenwelt ist unglaublich apathisch, bei einigen fragen wir uns, ob sie durch ihre Schweigsamkeit einfach unser Redepensum ausgleichen wollen. Zum Glück gibt es aber auch Leute wie Micha, den ich noch zu einem Gastpost überreden will, nachdem Robbi das Amt in diesem Sommer leider nicht bekleiden kann.
Dass wir nicht wirklich regelmäßig bloggen und gestern zum Beispiel die Bilder fehlen (ich habe noch ein Video eingefügt!), liegt an der schlechten Internetverbindung. Wir geben unser bestes. Die Anzahl der täglichen Besucher ist übrigens deutlich höher als in den Vorjahren. Darüber sind wir sehr sehr happy. Tell your friends, it’s gonna be a thing! Was jetzt noch cool wäre: Wenn es auch ein paar mehr schaffen würden, einen Kommentar zu hinterlassen. Manu, du bist übrigens der beste!
Die anderen vier sind mit einer größeren Gruppe vorhin nach dem Essen auf die Klippe aufgebrochen, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Ob sie das auch tatsächlich geschafft haben, da bin ich mir nicht so wirklich sicher, denn sie sind schon relativ spät los und es war bewölkt. Jetzt kam Schnei gerade – haben sie nicht gepackt. Im Blog von vor zwei Jahren gibt es noch ein Video vom Sonnenuntergang über dem Meer, falls jetzt jemand enttäuscht ist.
Jut, ich werde mich mal wieder zur Gruppe zurück begeben. Habe noch ein bisschen was vor…
Flo
mhhh...in anlehnung an flos bitte:
AntwortenLöschen"kommentar mit irgendwelchen funky wortspielen und kram zum blogeintrag" ;)
und fleissig weiterbloggen...schoenes ding!
an den heutigen blogschreiberling (geil, das wollte ich schon immer mal schreiben):
ich drueck dir die daumen fuer die tube :)
prost
danke allen Blog-schreiberlingen für die interessanten Beiträge. wir genießen euer Urlaubsparadies zu Hause ein wenig mit. Viel Spaß weiterhin und vorallem gute Wellen! :)Kaste
AntwortenLöschenalso, so langsam werdet ihr ja richtig romantisch, so mit sunset-surf und sonnenuntergang...ihr werdet echt älter :)...und mit der damenwelt hat man halt nicht immer glück, aber wie schnei schon erkannt hat, sind die einheimischen ja auch ganz offen für hässliche menschen :)beim versuch der tube bitte ich um hohe bildqualität beim fall flos auf den harten sandboden :)
AntwortenLöschenvielen dank für das kompliment...es gibt aber immer zwei parteien, den blogschreiber und mich
also auch danke an diesen, immer jemand anderen