Sobald es ums Party machen geht, ist ein Name ganz oben auf der Liste. Philipp. Richtig, der schreibt heut zum ersten Mal einen Blogeintrag. Es gibt nur ein Problem. Wir, also hauptsächlich ich, sind noch „völlig im Gase“ wie Philipp aus Rostock soeben festgestellt hat. Aufgrund des Vollmondes sind die Wellen ziemlich klein, was zur Folge hatte, dass gestern nur wir Rookies bei Ebbe die besten Wellen erwischt haben.
Nach der Schwertfischboardattacke hat Frank ein Ei an der Wade, nicht groß, aber hartgekocht. Flo und Raimund schlugen im späten Nachmittag den amtierenden Tischtennisdoppelweltmeister. Nach einem weiteren hervorragenden Abendessen von Sory und tobendem Beifall der Campmitglieder, wurde das abendliche Genussbier aus dem Lidl eingeleitet. Nur dabei blieb es nicht. Kurz vor 23 Uhr fuhren die ersten Autos nach Noja, eine Partystadt, gefühlte 40 Bars und Pubs und ein Electroclub vom Feinsten. Schnei hat mir vorhin gesagt, ich solle auf keinen Fall erwähnen, dass er gestern und heute früh unzurechnungsfähig war, da sogar seine Oma den Blog lesen würde. An dieser Stelle sei sie von der Pandacrew gegrüßt. Der Name hat sich bereits in den Köpfen der anderen Teilnehmer eingebrannt. Wir sind auf dem besten Weg, Klischees der Sachsen abzulegen. Inzwischen haben wir es geschafft nicht mehr den unsexy Akzent vorzulegen, sondern gelten als süß und werden als vollwertige Menschen mit Intellekt wahrgenommen, zwischenzeitlich auch durch Sachsen-TV. Man forme ein kleines Rechteck, wie Fotografen und Künstler vor 142 Jahren und platziere sich im Camp mit Blick auf uns fünf Dresdner. Die Wörter „nu“ und „viehisch“ sind in den Sprachgebrauch aufgenommen. Ich wiederum wurde von Melina und Lili aus München auf die Bildung des Superlativs im Zusammenhang mit „end-“ eingewiesen. Zurück zur Partynacht. Der eher als schüchtern geltende Schnei gab sein Bestes um sich mit zuckersüßen Spanierinnen bekannt zu machen. Es sei gesagt, dass es ihm gelungen ist. Schwarze Haare, natürlich braungebrannt, Augen, die dich verzaubern. Schon ein kleiner Aufreißer. Raimund, Schnei und Flo konnten aufgrund des zu häufig gezeigten Partyfingers in unzähligen Clubs und der einhergehenden „Müdigkeit“ nicht wirklich lang umherziehen. Ich erfuhr soeben, dass sie schon um 4 Uhr zurück zum Camp wollten – eines Pandacrewmitgliedes nicht würdig. Ich hingegen wurde von einer Madrilenin, einem Rostocker und einem Siegener bis ca. 7 Uhr aufgehalten und genötigt, in einem fantastischen Electroclub zu tanzen. Jede fünfte meiner Bewegungen war ein Move. Nach zwei Stunden Schlaf, einem endgeilen Kaffee mit endlangem Baguette sitze ich hier und schreibe immer noch. Es tut mir Leid, aber soeben überkommt mich die Siesta-Müdigkeit. In drei Stunden, wenn unsere drei „Pros“ völlig fertig und chronisch unterhopft aus dem Wasser kommen legen die Amateure der Miniwellen los und zeigen den Hupen wohin das Petermännchen sticht.In diesem Sinne, Schnittgerinne und gut Holz!:D
Bis neulich
Philipp
Bis neulich
Philipp
da bleibt mir nur zu gratulieren, glückwunsch an den neuen doppelweltweister, es muss ein hart umkämpftes spiel gewesen sein...
AntwortenLöschender schnei gibt auch nie ruhe mit den spanierinnen, das bleibt wohl ein unerfüllter traum :) ...
dieses phänomen der sächsischen einfühlsamkeit, konnte auch ich schon am eigenen leibe spüren, das klingt doch nach sehr viel spass, bitte um 1. folge der von sachsen-tv...
Wir lieben dich Fips!!!!
AntwortenLöschen