Am nächsten Tag fuhren Frank, Schnei, Adam, Conny und die beiden Surflehrer Philipp und Georg dann zum Playa de Langre, weil Philipp meinte, dass die Gruppe mittlerweile so gut ist, dass es sich lohnt. Auch wir Rookies wollten den Tag voller Elan angehen und ein paar schöne Wellen reiten. Dieser Plan wurde jedoch durch eine gewisse rote Flagge am Strand vereitelt. Die Wellen waren dummerweise so groß und stark, dass die Lifeguards jeden zurück an den Strand pfiffen, der weiter als hüfttief im Wasser stand. Daher verbrachten wir den ersten Teil des Tages am Strand der kleineren Bucht, wurden dort, durch den vom Wind aufgepeitschten Sand, ordentlich gesandstrahlt und letztendlich von der zurückkehrenden Flut vertrieben. Zurück im Camp waren dann auch Frank und die Anderen von ihrem Trip zurückgekehrt und präsentierten stolz die entstandenen Videos.
Am Abend stand dann die Verabschiedung der uns verlassenden Surfer an. Dazu wollten wir erneut nach Noja fahren, was anfangs allerdings durch die fehlende Fahrbereitschaft der Teamer verzögert wurde. Letztendlich schafften es die Willigen, Flo und Schnei blieben aufgrund von Diarrhö und Frühstücksdienst im Camp, dann aber doch sich im ersten Club zu versammeln. Dieser zeichnete sich, außer durch gute Musik, auch durch moderate Getränke-Preise aus. Georg wollte seinen Drink, wie immer, mit einem 100€-Schein begleichen und erhielt nur 15€ zurück. Die anschließende Diskussion zwischen uns und den Barkeepern eskalierte zu einer mittleren verbalen Faustschlacht, fand nach 10 Minuten aber doch noch ein glimpfliches Ende, als der Barkeeper seinen Fehler einsah. Zum Trost gab es dann eine Runde für alle. Der Abend entwickelte sich dann noch wie erhofft. Wir lernten erneut die Sprachfreudigkeit der Spanier kennen, jedoch hauptsächlich in ihrer Muttersprache, da nur wenige des Englischen ausreichend mächtig sind. Das hielt uns aber nicht davon ab für Frank erste Kontakte in Madrid zu knüpfen. Franks eigene verbale Fähigkeiten entwickelten sich im Laufe des Abends etwas zurück, was ihm den Titel des Promille-Königs einbrachte. Auf der kurzen After-Party 5 Uhr diesen Morgen im Camp lernte Frank seine Liebe zum Tambourin kennen, konnte den Rhythmus alkoholinduziert aber nur schlecht halten.
Dies hatte sich auch heute Morgen nicht deutlich gebessert, sehr zur Freude der restlichen Camp-Mitglieder. Frank unterhielt uns mit seinem Alkohol-Delirium-Tanz bei dem er vor dem Buffet schwankend von einem Bein auf das andere trat. Der heutige Tag entwickelt sich bis jetzt auch nur schleppend, da es heute zwar keine rote Flagge, dafür aber Quallen-Warnung gibt. Da Feuerquallen eher unangenehme Surfpartner sind, bedeutet es für uns also wieder im Camp abkeimen und die Zeit mit Tischtennis spielen vertreiben. Somit erwarten wir die Ankunft der neuen Surfer und harren besserer Wellen.
Raimund
es das video hat starken inhalt, schnei welcher von denen bist du? ach der mit der kamera, stimmt :)
AntwortenLöschennoja ist wohl das neue sanse?
frank...da bleibt mir nur zeit zum kopfschütteln :)