Sonntag, 5. September 2010

Raimund übersetz mal: Die Freundin von Casillas ist geil

Hola! Mit einem (Anmerkung: da wurde der Beitrag verfasst) Tag Unterbrechung etwas Neues vom Camp.
Heute ist es nicht wirklich viel, deshalb sind es ein Paar Bilder mehr. Was die letzten zwei Tage geschah: Wir versuchten unser schon vorhandenes bzw. noch nicht vorhandenes Surfkönnen erneut unter Beweis zu stellen. Jedoch trat dies nicht gleich ein. (Vorab: Ich entschuldige mich für eventuelle zeitliche Durcheinanderbringung der Geschehnisse, da ich den geposteten Blog nicht vorliegen habe.) Vorgestern war Quallenalarm mit komisch geformten wabbeligen Körpern und ca. vier Meter „Tentakeln“. Gestern wollten sich einfach keine Wellen bilden.




Genau aus diesem Grunde kamen wir auf die Idee, ein Loch zu buddeln. Des Loches wegen.



Vielleicht auch, weil wir wissen wollten, wann denn endlich das Wasser zum Vorschein kommt. Nach mehreren bösen Blicken der hier wohnenden verkriesgnadelten Rentner und einer Ermahnung, hatten wir es dann auch geschafft. Wasser. Süßwasser, wie Schnei nach Kostprobe feststellte. Ich kam auf die Idee eine kleine Sitzgelegenheit zum weiteren Chillen nach der anstrengenden Schinderei zu bauen.
Ich denke, sie ist ganz gut gelungen.




Siehe da, die Rentner waren auf einmal ganz neugierig und schon bildete sich eine kleine Traube Schaulustiger. Ich schwiff ab. Weiterhin bleibt zu erwähnen, dass sich die Wellen heute gefühlte drei Meter auftürmten und mit aller Gewalt versuchten, mich entweder wieder bis zum Strand zu spülen oder richtig schön zu waschen. Zum Nachteil für mich, zur Freude der anderen. Eine einzige und bisher auch die größte Welle hab ich heut genommen. Den Rest des Tages verbrachte ich damit, mich in Richtung offene See vorzuarbeiten. Einen Meter vor und drei zurück, kräftezehrend. Ach ja, wir waren wieder einmal in Noja. Um den gestrigen Abend und heutigen Morgen kurz Revue passieren zu lassen: Nach kurzer Aufwärmphase im Camp starteten wir so ca. 0.00 Uhr mit Caro zu schweizer Rap Richtung Partymeile. Zu späterer Stunde fand ich mich nur noch mit Raimund und Schnei wieder. Keine Rückfahrmöglichkeit mehr. Nach kurzer Suche und kleiner Erkundungstour durch Noja fand sich ein Spanier, der so nett war und uns zurück zum Camp fuhr. Auf 12km laufen hatte ich keine Lust. Wir schafften es doch noch rechtzeitig zum Sonnenaufgang.:) Nach einem wie oben beschrieben harten Tag, sitzen wir im Zelt und schauen Hangover. Die Augen werden langsam schwerer. Es ist schließlich schon 23.16 Uhr Ortszeit. Das wars heut von mir. Bis neulich.:D
Philipp

1 Kommentar:

  1. man merkt wie der alkohol so langsam an die nerven geht, sowohl hinsichtlich der buddelei als auch der begeisterungsvollen ausschweifungen der tagesblogs :)
    aber respekt vor der sehr heimisch wirkenden sitz-lounge, da sollte man noch nen richtigen fernseher hinstellen :)

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