Aber der Reihe nach, bei unserem letzten Blogeintrag saßen wir am Leipziger Hauptbahnhof, und lernten Anna aus Ghana kennen, Hautfarbe: weiß;
danach gings 3:40Uhr zum Flughafen weiter. Dort Check-in und dann wieder Warten auf den Abflug unseres Propellerflugzeuges. Erste Euphorie machte sich breit, aber mehr als Start- und Landephase gab es nicht zu erleben. Und wie nicht anders zu erwarten, war in München natürlich Warten angesagt, 2 weitere Stunden auf den eigentlichen Flug nach Bilbao.
Und schon gings weiter nach Bilbao, mit super Aussicht auf die Alpen, Südfrankreich, die Pyrenäen und Nordspanien. Wir haben sogar den Strand vom letzten Jahr erspähen können. Nach der Landung in Bilbao, an einem Flughafen der kleiner und verfallener kaum sein konnte, mussten wir nur noch unseren Transfer ins Surfcamp finden und der Urlaub konnte beginnen. Die Stimmung war trotz ewiger Warterei an allen möglichen Orten auf dem Höhepunkt der Reise, sogar das Wetter war super. Dann der absolute Reinfall. Das Transferauto steht am falschen Flughafen. Nach einem sehr verstörenden Anruf mit den Verantwortlichen konnten wir nur noch am Flughafen sitzen und unserem auferlegtem Schicksal fröhnen. Nach 2h kam endlich der versprochene Transfer, völlig verplanter Fahrer mit viel zu kleinem Auto, denn mittlerweile gesellten sich Lilli und Melina aus Deutschland zu uns, die auch ins Camp wollten.
Also waren wir 7 Leute für einen kleinen Toyota. Nach weiteren Anrufen, die überhaupt nix abklärten, wurde uns versprochen, dass in 15min ein weiterer Fahrer kommt und den Rest holt. Also sind die ersten 4 losgefahren. Fahrzeit: 1 Stunde. Schnei, Fips und Flo hatten die Ehre, weitere 60min am Flughafen zu verweilen, ehe ein kleiner Peugeot eintraf. Nina, die ebenfalls 3h am Flughafen nur in der falschen Etage wartete, wurde auch noch mitgenommen. Man kann sich vorstellen wo unsere Laune war, im untersten Geschoss eines 4stöckigen Kellers. Ankunft im Zeltlager und dann nur noch ein Ziel, ab an den Strand. Wunderschönstes Wetter, super Sandstrand, tolle Wellen, einfach eine schöne Gegend. Wenigstens das konnte unsere Laune ein wenig bessern. Und am Abend erwartete uns ja noch die Begrüßungsbowle bei der Vorstellungsrunde. Die Gutgläubigkeit einiger Menschen erreichte wieder mal einen Höhepunkt, als sie Raimund den Job Tierbestatter auch nach Nachfragen noch abkauften. Erst mein Traumfängertester-Beruf lies sie stutzen. Danach traditionelle Bowle und Party. Lustigerweise war in Ajo auch Fest des 21. August, eine Art lustige Faschingsparty. Dreijährige Kinder bis 2Uhr nachts wach. Das gesamte Dorf feierte mit. Toller Einstieg in den Urlaub.
Am nächsten Morgen, nach arg kurzer Nacht, man bedenke die vorher durchgemachte lange Reisenacht, Katerfrühstück und ab an den Strand. Erste Surfeinheit. Alkoholbedingt ergibt sich ein arg schlechter Gleichgewichtssinn, nicht die beste Bedingung um auf dem Wasser zu stehen, aber da müssen wir durch. Bei Schnei, Flo und mir musste sich zeigen, wie viel an Können noch vorhanden ist, nach ersten gescheiterten Versuchen klappte es dann aber. Raimund und Fips durften erstmal mit Brett aufs Wasser, auch erste Stehversuche und sie wollen mehr!
Die Surflust greift um sich. Unser Trainer meinte auch, dass wir ab morgen, dann richtiges Technik-Training machen, um Kurven fahren zu können und wer weiß was er uns noch alles beibringen will. Ich denke da an die Zubereitung eines gegrillten Lamas auf dem Surfbrett oder Herstellung eines Strickpullovers unter Wasser.
Auch eine tolle Überraschung gab es, Schnei hat eine aufblasbare Couch mitgebracht. Das lässt sehr chilliges Sitzen und Begutachten anderer Surfer zu.
Flo hielt es für eine super Schlafmöglichkeit während der Ebbe. Aber die Flut bereitete seiner Träumerei ein jähes Ende.
Eine Tischtennisplatte gibt es hier auch, ich denke da wird sich in der nächsten Zeit auch wieder das ein oder andere Match ergeben. Um an die Erfolge des Schnei-Frank’schen Doppelteams zu erinnern.
Frank
rein optisch und natürlich lyrisch gesehen, scheint es schon echt der hammer zu sein...
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