Nach fast einem Jahr Abstinenz von der Welt des Bloggens, des Kampfes mit Schmutz, Kopfmiau und kollektiver verbaler Inkontinenz™ (!), aber am Wichtigsten: nach einem schmerzvollen Jahr ohne Surfen melden wir uns hiermit zurück.
Erfahrene Leser unserer früheren regelmäßigen Berichte sind sicherlich schon gespannt darauf, was in diesem Jahr alles passieren wird: Kann Schnei den Titel des Campkönigs verteidigen? Werden die Bretter kleiner und die Wellen höher? Kann der Verlust eines Handys gerächt werden? Wird Manu erneut seine Kriegsbemalung tragen, und wird Luki erneut der Schweinegrippe zum Opfer fallen? Zumindest die letzten beiden Fragen werden wir nicht mit vollständiger Sicherheit beantworten können, da die involvierten Personen diesmal leider nicht von der Partie sein werden. Um diesen doch schwer wiegenden Verlust ausgleichen zu können, haben sich die three best friends nach einem monatelangen Casting an über 55 Locations auf der ganzen Welt erneut um zwei Mitglieder verstärkt. Noch sind nicht alle Verträge unterzeichnet, weshalb wir noch keine Namen nennen geschweige denn Bilder veröffentlichen dürfen.
Wer noch einmal nachlesen möchte, was in den ersten beiden Staffeln der Surf-WG geschah, kann sich hier und hier über die Ereignisse der letzten Jahre informieren. Bei dem Wetter habt ihr eh nix Besseres zu tun.
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Fertig? Sehr schön. Nachdem wir also im letzten Jahr Moliets und vor zwei Jahren Vieux Boucau zu unserem zeitweiligen Revier auserkoren hatten, zieht es uns in diesem Jahr auf Grund falscher Versprechungen eines Leipziger Sportstudenten, der früher einmal in Dresden geschwommen ist (wieviele es davon wohl geben wird...) nach Ajo, Spanien. Zwischen Santander und Bilbao gelegen, verspricht dieser beschauliche Kurort ein erholsames Ambiente fernab von großen Touristenaufläufen, laxer Zeltplatzsecurity und All-night-bars, und lockt vor allem mit der südlichsten Therme Europas, zwei Golfplätzen und der größten wöchentlichen Open-Air-Balletaufführung Spaniens.
Wir sind auch wieder ein Jahr älter geworden und befinden uns wahrscheinlich gerade in der Phase, in der man noch besseres zu tun hat, als länger als 24 Stunden in einem Reisebus zu sitzen mit irgendwelchen wildfremden Leuten, die man eh nicht mehr sieht, weil sich ihr Leben in eine ganz andere Richtung entwickelt, aber andererseits noch nicht alt genug ist, um gern länger als 24 Stunden in einem Reisebus zu sitzen mit irgendwelchen wildfremden Leuten, die man eh nicht mehr sieht, weil sich ihr Leben in genau die gleiche Richtung entwickelt. Wir fliegen deshalb ab Leipzig. Leider ist die Deutsche Bahn nicht gewillt, für uns einen Sonderzug fahren zu lassen, weshalb wir bereits am kommenden Freitag Abend nach Leipzig Hauptbahnhof aufbrechen müssen, wo wir anschließend 3,5 Stunden verbringen werden, bevor es endlich zum Flughafen weiter gehen kann. Wer sich also in der Nähe befindet und mit uns gern ein wenig unseren Urlaubsanfang am Bahnhof feiern möchte, ist herzlich eingeladen!
Eine frohe Nachricht zum Schluss für alle, die so viel Text ohne Bilder ankotzt: Schnei hat sich eine Unterwasserkamera inklusive Stativ zugelegt. Ihr könnt also auf die in den letzten beiden Jahren mehrfach geforderten Fotos und Videos direkt vom Ort des Geschehens gespannt sein!
Wir freuen uns schon jetzt auf eure Kommentare und hoffen, euch mit unserem Blog zumindest ein bisschen an dem Spaß, den wir sicherlich haben werden, teilhaben lassen zu können.
Flo
Ey, wenn es keine Camp-Challenge gibt, was mache ich da den ganzen Tag?
AntwortenLöschenFilmen
AntwortenLöschenvllt kann ich mir die kriegsbemalung, dan andersweitig zulegen, auf jeden fall bin ich schon etwas neidig auf euch, was mich aber nicht davon abhalten, euch viel spass zu wünschen, und einen nicht erholsamen urlaub, aufgrund von übermäßigen alkoholkonsum...
AntwortenLöschenzeigt den leuten wo schneis penis hängt